Neustädter Hafen - Der Spezialist für alles, was in keinen Container passt

Der Neustädter Hafen ist die letzte große Anstrengung Bremens für die lokale Hafenwirtschaft gewesen, fertiggestellt 1965 für den zunehmenden Containerumschlag und für große Projektladungen. Ursprünglich war auf der linken Weserseite eine mehrere Hafenbecken umfassende neue Ausrichtung der stadtbremischen Häfen geplant. Jedoch wurden aufgrund der Konzentration  des Containerumschlags in Bremerhaven diese Pläne zurückgestellt - bis heute.

 

Als Kuriosum aus der Planungszeit ist lediglich die Bezeichnung des Neustädter Hafenbeckens geblieben, denn es heißt offiziell: Becken II. Becken I ist leider nie verwirklicht worden. An seiner Stelle befindet sich heute ein als Hochwasseraufnahmepolder ausgewiesenes Überschwemmungsfeld der Weser.

 

An der Einfahrt zum Neustädter Hafen befindet sich das Restaurant Lankenauer Höft. Mit ein wenig Glück kann man hier bei Kaffee und Kuchen ein- und auslaufende Hochseeschiffe beobachten. Leider ist die Sicht in den Neustädter Hafen hinein vom Lankenauer Höft aus stark begrenzt. Man kann das eigentliche Hafengeschehen zwar gut hören, aber schlecht sehen.

 

Einen guten Einblick in das Hafenbecken erlangt man auf der Höhe der Busendhaltestelle der BSAG-Linie 24 in Rablinghausen. Hier ist ein unscheinbarer kleiner Spazierweg entlang dem Neustädter Hafenkopf angelegt. Wirklich nah kommt man zwar nicht an die Hafenanlage heran, jedoch lässt sich von hier sehr gut das Verladen von Stückgütern und Projektladung verfolgen.